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Drahterodieren für komplexe Präzisionsteile

  • Bearbeitung harter Werkstoffe und elektrisch leitfähiger Hochleistungskeramiken
  • Kleinste Radien, komplexe Konturen und gratarme Kanten
  • Kombination verschiedener Zerspanungsverfahren im eigenen Haus
  • Geeignet für Einzelteile und Serien in anspruchsvollen Industriebranchen

Wenn konventionelle Bearbeitungsverfahren an ihre Grenzen stoßen, bietet Drahterodieren eine präzise Möglichkeit zur Bearbeitung anspruchsvoller Werkstoffe. Kleinhenz kombiniert dieses Verfahren mit weiteren Fertigungsschritten und deckt rund 95 % des Zerspanungsbereichs im eigenen Haus ab. Das erleichtert die Abstimmung und ermöglicht eine durchgängige Fertigung.

Was ist Drahterodieren?

Drahterodieren ist ein funkenerosives Fertigungsverfahren für elektrisch leitfähige Werkstoffe. Ein feiner Draht trägt das Material berührungslos ab und ermöglicht selbst bei sehr harten Werkstoffen präzise Konturen, kleinste Radien sowie komplexe Geometrien. Mit der eingesetzten Mitsubishi FA 20 S Advance sind außerdem Koniken bis 30° realisierbar.

Welche Bearbeitung eignet sich für Ihr Bauteil?

Drahterodieren eignet sich für komplexe Einzelteile und Serien aus Werkzeugstahl, Edelstahl, Aluminium sowie Sondermaterialien wie Messing, Kupfer und elektrisch leitfähigen Hochleistungskeramiken. Ergänzend verbessert das Honen die tribologischen Eigenschaften zylindrischer Innenflächen. Mit der Sunnen Eclipse EC-3500 lassen sich Bohrungen mit Durchmessern von 6 bis 35 mm bei einer Bauteillänge von bis zu 140 mm bearbeiten.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Maschinenbau
  • Formenbau
  • Energietechnik
  • Rüstung
  • Luft- und Raumfahrt

So läuft die Fertigung ab

  1. Unsere Spezialisten prüfen Zeichnungen, Werkstoffe und die technischen Anforderungen Ihres Bauteils.
  2. Unser Team stimmt die erforderlichen Fertigungsschritte aufeinander ab und kombiniert passende Zerspanungsverfahren.
  3. Die Bearbeitung erfolgt durch Drahterodieren und bei Bedarf Honen innerhalb des eigenen Maschinenparks.
  4. Kleinhenz liefert die gefertigten Bauteile einschließlich der vereinbarten Zeugnisse und Protokolle.

Welche Vorteile bietet die Kombination der Verfahren?

Präzision: Kleinste Radien, komplexe Geometrien und definierte Oberflächen lassen sich auch bei anspruchsvollen Werkstoffen umsetzen.

Fertigungstiefe: Rund 95 % des Zerspanungsbereichs deckt Kleinhenz im eigenen Haus ab. Das reduziert Abstimmungsaufwand zwischen einzelnen Fertigungsschritten.

Werkstoffvielfalt: Die Bearbeitung umfasst gängige Werkstoffe wie Werkzeugstahl, Edelstahl und Aluminium sowie Sondermaterialien wie Messing, Kupfer und zerspanbare Kunststoffe.

Dokumentation: Vereinbarte Prüfzeugnisse und Dokumentationen ergänzen den Fertigungsumfang.

Wann ist dieses Verfahren die passende Wahl?

Drahterodieren und Honen eignen sich insbesondere für Bauteile mit hohen Anforderungen an Präzision, Werkstoff und Oberflächenqualität.

Sinnvoll, wenn Sie:

  • komplexe Konturen in harten oder elektrisch leitfähigen Werkstoffen fertigen möchten.
  • kleinste Radien oder Konizitäten bis 30° benötigen.
  • die Oberflächeneigenschaften zylindrischer Innenflächen gezielt verbessern möchten.
  • mehrere Fertigungsschritte bei einem Ansprechpartner bündeln möchten.

Drahterodieren und Honen aus einer Fertigung

Drahterodieren ergänzt die spanende Bearbeitung überall dort, wo hohe Präzision und komplexe Geometrien gefragt sind. In Verbindung mit Honen und weiteren Zerspanungsverfahren entsteht ein durchgängiger Fertigungsablauf innerhalb eines Unternehmens. Gerne beraten wir Sie zu den passenden Fertigungsmöglichkeiten für Ihr Bauteil.

Häufige Fragen zum Drahterodieren und Honen

Welche Werkstoffe eignen sich für das Drahterodieren?

Das Verfahren eignet sich für Werkzeugstahl, Edelstahl, Aluminium, Messing, Kupfer, zerspanbare Kunststoffe sowie leitfähige hochfeste Keramiken.

Wann kommt Honen zum Einsatz?

Honen verbessert die tribologischen Eigenschaften zylindrischer Innenflächen. Die vorhandene Maschine bearbeitet Durchmesser von 6 bis 35 mm bei Bauteillängen bis 140 mm.

Für welche Branchen eignet sich die Fertigung?

Typische Einsatzbereiche sind der Maschinenbau, der Formenbau, die Energietechnik, die Rüstung sowie die Luft- und Raumfahrt. Die konkrete Eignung richtet sich nach Werkstoff, Geometrie und Bauteilanforderung.

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